„Petit Citrons-Romari-Gâteaux“ Ein kulinarischer Ausflug in die franzoesische Provence

Ich musste erst einmal die franzoesische Uebersetzung fuer Rosmarin nachschlagen 😉

Diese kleinen Zitronen-Rosmarin-Kuchen sind eine wahre Geschmacksexplosion, versprochen!

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Von einer Lammkeule hatte ich noch frischen Rosmarin uebrig. Ausserdem jede Menge Bio-Zitronen aus eigener Ernte und so kam ich auf die Idee, beides miteinander zu kombinieren.

Rosmarin in einem Kuchen mag „falsch“ klingen, aber ich kann bestaetigen, dass es einfach nur koestlich ist. Ich glaube sogar, DAS wird mein neuer Lieblingskuchen. Und das aus meinem Munde!! Ich stehe doch normalerweise nur auf Schokolade.

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Das Rezept ist angelehnt an meine *Berry Friands*. Aber Friands beinhalten immer gemahlene Mandeln. Insofern sind das hier falsche Friands, blinde Passagiere sozusagen 😉

Zutaten Teig

Fuer 6 petit Gâteaux

125 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
125 g (Weiss)Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Bio Zitrone, Saft & Schale
1 TL (1 g) frischer Rosmarin, gehackt
1 Prise Salz

Zusaetzlich noch etwas Butter und Mehl zur Vorbereitung der Backform.

Zutaten Topping

80 g Puderzucker
1 TL Limonensaft (alternativ Zitronensaft)
5 g Pistazien, gehackt

Zubereitung

Dauer inkl. Backzeit ca. 45 Minuten

Die Butter in einem Topf schmelzen.

Geschmolzene Butter, Zucker, Eier und Salz in einer Schuessel mit einem Schneebesen leicht schaumig schlagen.

Mehl und Backpulver mischen und in die Butter/Zucker/Eimischung sieben. Alles gut verruehren, so dass ein gleichmaessiger Teig entsteht.

Die geraspelte Zitronenschale und den Zitronensaft hinzufuegen und wieder alles gut verruehren.

Zum Schluss den kleingehackten, frischen Rosmarin unterheben. Wer sich nicht sicher mit dieser Kombination ist, sollte nur einen 1/2 TL Rosmarin zugeben.

Nun noch die kleinen Backformen buttern und leicht bemehlen. Ihr koennt jede beliebe kleine Form verwenden. Ich hatte mich dieses Mal fuer die schlichten runden Muffinformen entschieden.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad zwischen 20 bis 25 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofen und Menge des Teiges variieren. Bitte einfach testen (Staebchenprobe). Meine kleinen Kuchen waren nach exakt 22 Minuten perfekt.

Nach dem Backen die Kuchen noch fuer 5 bis 10 Minuten in der Form ruhen lassen und dann stuerzen. Auf einem Kuchengitter auskuehlen lassen.

Puderzucker und Limonensaft zu einer gleichmaessigen, zaehfluessigen Masse verruehren. Limonensaft deshalb, weil er noch einen Ticken saurer als Zitroensaft ist. Das gibt dem Puderzucker-Topping genau den richtigen Kick. Auf den Kuechlein verteilen – eher sparsam, da die Mischung doch eher suess als sauer ist.

Zum Schluss mit den gehackten Pistazien dekorieren. Fertig.

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Der Hauch Rosemarin verleiht diesen Kuechlein das gewisse Etwas. Die Saeure der Zitrone macht sie fruchtig frisch. Die perfekte Kombination!

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Diese Kombination gibt es hier jetzt in jedem Fall oefter. Als Geschmackvariation kann man das Rosmarin auch einfach mal weglassen und bekommt so einen wunderbar puren Zitronenkuchen.

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~ ~ ~

Bon Appetit!

 

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4 Antworten

  1. Das klingt spannend. Bin ja auch eher der Schokoladen Typ und konnte mich noch nicht überwinden, mal was „Zitroniges“ zu backen. Aber es wäre mal durchaus was ganz anderes.
    LG Gabi

    1. Momentan ernte ich jeden Tag mindestens eine Limone. Ungefaehr 8 grosse Zitronen haengen noch am Baum. Demnaechst muss es hier also wieder etwas Zitroniges geben 😉

      1. Das sind wohl „saure Zeiten“ momentan. 🙂

      2. So sieht’s aus 😉

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