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Glutenfrei: Buchweizenbrot mit ganz viel knackigem Biss drum herum

Hier nun meine glutenfreie Backpremiere 😉

Bei der Auswahl der Zutaten muesst Ihr sicher sein, dass wirklich alles glutenfrei ist. So kann z.B. auch in Backpulver Gluten enthalten sein, genauso wie in Hefe. Das macht es nicht unbedingt einfacher… Alle Zutaten die ich verwendet habe, sind zu 100% glutenfrei.

Zutaten
Fuer eine Kastenform 25 cm lang

500 g Buchweizenmehl
100 g lauwarmes Wasser
400 g Wasser mit Kohlensaeure
7 g Trockenhefe
14 g Salz
1 TL brauner Zucker
2 TL Apfelessig
150 g Mischung aus Sonnenblumenkernen, Walnuessen, Chia Samen, Leinsamen, Sesam
(Menge individuell je nach Geschmack)

Zubereitung

Dauer: 10 Minuten Zusammenruehren, 30 Minuten Gehen, 50 Minuten Backen

Das warme Wasser in eine Schuessel fuellen. Hefe, Salz und Zucker solang darin verruehren, bis sich alles im Wasser aufgeloest hat. Danach den Apfelessig ebenfalls unterruehren.

Das Mehl in eine andere Schuessel geben und mit der Samen-/Nussmischung bis auf eine handvoll (die wird spaeter als Deko auf dem Brot verwendet), vermischen.

Nun die Wasser-/Hefemischung und das Kohlensaeurewasser darueber giessen und alles gut miteinander vermischen. Ein Loeffel reicht dafuer, aber wer mag, kann natuerlich auch eine Kuechenmaschine zum Kneten verwenden. Den Teig in die Kastenform umfuellen. Ich benutze eine Silikonform. Bei Aluformen sollte die Form mit Backpapier ausgelegt werden.

Die verbliebenen Koerner/Samen/Nuesse auf den Teig verteilen und mit dem Loeffel etwas in den Teig pressen. So fallen sie nicht direkt ab, wenn man sich spaeter eine Scheibe des Brotes abschneidet.

Den Backofen auf 70 Grad vorheizen. Sobald diese Temperatur erreicht ist, wieder ausschalten und die Form mit dem Teig zum Gehen fuer 30 Minuten hinein stellen. Der Teig geht etwas auf, aber nicht so stark wie man es von Roggen- oder Weizenbroten kennt.

Danach den Ofen auf 200 Grad einstellen und fuer 50 Minuten backen. Kein erneutes Vorheizen erforderlich!

Nach dem Backen auf einem Gitterrost etwas abkuehlen lassen und (wie bei allen Broten) die erste Scheibe am besten noch lauwarm geniessen.

20140926_152340Das Brot ist verdammt schwer, aber das ist normal. Zwei Tage bleibt es frisch und saftig. Danach toaste ich es vor dem essen. Aber nach allem was ich bislang gelesen habe, ist auch das bei glutenfreiem Brot voellig normal.

Da ich noch keine grossartigen Erfahrungen mit glutenfreien Zutaten gesammelt habe, sind die Inspirationen die ich im Netz dazu finde, Gold wert. Fuer dieses Rezept habe ich mich vorab *hier* umgeschaut.

Guten Appetit!

~ ~ ~

Gluten-free: Buckwheat bread with loads of  seeds and nuts

What you need
for a (silicon) loaf pan 25 cm long

500 g Buckwheat flour
100 g Warm water
400 g Sparkling water
7 g Instant yeast
14 g Salt
1 TL Raw sugar
2 TL Apple cider
150 g Mixture of Sunflower seeds, Walnuts, Chia Seeds, Linseeds, Sesame seeds
(Quantity depending of your personal taste)

How to make it

Stir together warm water, yeast, salt and sugar until all dry ingredients are dissolved. Then add apple cider and stir again.

Take another bowl and stir together flour and mixture of seeds and nuts (but safe a handful seeds and nuts to sprinkle it later on top of the bread). Then add the previous prepared water/yeast mix and sparkling water. Stir with a spoon until everything is very well combined (it only takes a few minutes). Alternatively you can also use a food processor to combine all ingredients.

Transfer bread dough to the loaf pan. If you don’t use a silicon loaf pan please cover it with baking paper before.

Sprinkle the remaining seeds and nuts on top and press them slightly into the dough with a spoon.

Preheat the oven to 70 degrees C. Once the oven has reached that temperature, turn it off. Let your dough sit in that preheated oven for 30 minutes. Do not cover it.

After that turn the oven to 200 degrees C (while your dough is still in it) and bake for 50 minutes.

Transfer the bread to a cooling rack and let it cool down a little. And then enjoy the first piece of bread still warm only with butter, divine!

 Enjoy!

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Wenn der Mann Sonntagsbroetchen backt…

…Dann sehen die so aus:

20140518_110216Sie sind fluffig, noch lauwarm und peppen den Fruehstueckstisch so richtig auf.

In den letzten Tagen war viel tun und es gab keine Zeit zum Backen. Um sie schoener war diese Ueberraschung am Sonntag fuer mich.

Das Rezept kann ich Euch natuerlich nicht vorenthalten.

Zutaten

Fuer 12 Broetchen (nicht zu gross und nicht zu klein 😉 )

300 g (Vollkorn)Dinkelmehl
300 g (Vollkeorn)Weizenmehl
150 g (Vollkorn)Roggenmehl
12 g Trockenhefe
10 g Salz
1 TL (10 g) Honig
500 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung

Dauer ca. 30 Min + 15 Min Gehzeit

In einer Tasse Hefe, Salz und Honig mit etwas von dem lauwarmen Wasser verruehren.

Danach das Mehl in eine Schuessel geben und gut miteinander vermischen. Die Hefemischung sowie das restliche Wasser dazugeben und alles gut mit den Haenden (oder dem Knethaken der Kuechenmaschine) kneten. Der Teig ist ziemlich klebrig, aber das muss so sein.

Die Schuessel mit einem Tuch abdecken und 15 Min gehen lassen.

Nun die Broetchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit den Fingern die Oberflaeche der Broetchen ein wenig mit kaltem Wasser benetzen.

Die Broetchen schmecken pur hervorragend. Optisch machen sie aber auch viel her, wenn man sie noch mit ein paar Sonnenblumenkerne, Sesam, Mohn oder worauf Ihr auch immer Lust habt, dekoriert. Dieser Arbeitsschritt ist der letzte vor dem Backen.

Im vorgeheizten Ofen dann bei 250 Grad 20 Minuten backen. Wer seine Broetchen nicht ganz so braun mag, dreht die Hitze nach 10 Minuten etwas runter.

Dem Fruehstuecksgenuss mit selbstgebackenen, noch warmen Broetchen steht nun nichts mehr im Weg.

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PS: Natuerlich hat der Mann das Mehl mit unserer Getreidemuehle selbst gemahlen 😉

~ ~ ~

Guten Appetit!

Buchweizen-Dinkel-Brot

Gibt es wirklich etwas Schoeneres als eine warme Scheibe Brot mit Butter?! Nunja, vielleicht fallen mir noch zwei, drei Dinge ein, aber das Brot ist auf jeden Fall unter den Top 5. Ich weiss, ich wiederhole mich, aber ich kann einfach nicht anders 😉

Seit wir unser Mehl mit einer Getreidemuehle selbst mahlen, hat das Brot etwas sehr, sehr urspruengliches. Sehr empfehlenswert!

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Zutaten

Fuer eine Kastenform 25 cm lang

150 g Buchweizenmehl
200 g Dinkel(vollkorn)mehl
300 g Wasser, laumwarm (nicht heiss!)
20 g Trockenhefe
1 TL Apfelessig
2 TL brauner Zucker
1 TL Salz
50 g Sonnenblumenkerne + eine handvoll

Zubereitung

Dauer: 10 Minuten Zusammenruehren, 3 Stunden Gehen, 45 – 55 Minuten Backen

Das warme Wasser in eine Schuessel fuellen. Hefe, Zucker und Salz mit einem Loeffel solang darin verruehren, bis sich alles im Wasser aufgeloest hat. Apfelessig dazu geben und kurz noch einmal umruehren.

Die zwei Sorten Mehl in die Hefemischung sieben (bei selbstgemahlenem Mehl kann das Sieben entfallen). Alles mit dem Loeffel zu einer homogenen Mischung vermengen.

Die Schuessel mit Klarsichtfolie abdecken, ein Handtuch darueber legen und fuer 2 Stunden gehen lassen. Der Teig verdoppelt sich in dieser Zeit.

Nach dem Gehen die 50 g Sonnenblumenkerne hinzugeben und alles mit den Haenden gut vermischen. Der Teig ist etwas klebrig, aber das muss so sein. In die Kastenform umfuellen (ich nutze eine Form aus Silikon), die Form mit Teig in den Backofen stellen und dort noch eimal fuer 1 Stunde gehen lassen. Dieses Mal nicht abdecken.

Nach dem Gehen

Nach dem Gehen

Soeben den Teig in die Form eingefuellt.

Soeben den Teig in die Form eingefuellt.

Nach dem Gehen die Form wieder aus dem Backofen nehmen. Diesen dann auf 220 Grad vorheizen. Waehrend dessen eine handvoll Sonnenblumenkerne auf dem Teig verteilen.

Den Teig nicht einschneiden, andernfalls faellt er wieder zusammen. Waehrend des Backens geht der Teig nicht weiter auf.

Fuer 45 bis 55 Minuten in dem vorgeheizten Ofen backen. Je nach dem wie dunkel ihr die Kruste moegt.

Nun folgt der „Klopftest“. Das Brot aus der Form nehmen (vorsicht heiss!) und umdrehen. Leicht mit den Fingern auf die Unterseite klopfen. Klingt das Klopfen hohl, dann ist das Brot durchgebacken. Klingt im ersten Moment ungewoehnlich und nicht ganz so einfach, aber nach ein paar Broten hat man den Dreh‘ raus 😉

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Leider kann ich Euch nicht sagen, wie lang sich dieses Brot normalerweise haelt. Innerhalb eines Tages war nicht einmal mehr ein Kruemel uebrig.

Alle Zuten in diesem Brot sind Bio bzw. Organic wie man hier sagt – mit Ausnahme des Wassers. Das stammt ganz ordinaer aus der Leitung. Jeder Bissen schmeckt einfach nur wunderbar urspruenglich. Und so schliesst sich der Kreis wieder.

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Guten Appetit!

Knackiges Sonnenblumenkern Vollkornbrot

Frischer Brotduft liegt in der Luft. Es riecht einfach so verfuehrerisch, dass ich es nicht abwarten konnte und das Brot noch warm angeschnitten habe. Warmes Brot mit Butter und Schnittlauch – gibt es wirklich noch etwas besseres?!

„No knead bread“ laesst sich einfach vorbereiten. So einfach, dass es sich fast von allein backt 😉

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Zutaten

Fuer ein 700 g Brot

  215 g Weizenvollkornmehl
215 g Dinkelvollkornmehl
380 g warmes (nicht heiss!) Wasser
10 g Trockenhefe
1 TL (braunen) Zucker
1 TL Salz
80 g Sonnenblumenkerne

Zusaetzlich einen 3 Liter gusseinernen Topf, wie z.B. *diesen*.

Zubereitung

Das warme Wasser in eine Schuessel fuellen. Hefe, Zucker und Salz solang darin verruehren, bis sich alles im Wasser aufgeloest hat.

Die zwei Sorten Mehl in die Hefemischung sieben und 70 g Sonnenblumenkerne dazugeben. Alles mit einem Loeffel vermischen. Das Ganze dauert nicht laenger als 5 Minuten. Man muss sich wirklich keine grosse Muehe mit dem Teig geben, denn den Rest erledigt die Zeit.

Die Schuessel mit einer Klarsichtfolie abdecken, in ein Handtuch verpacken und an einen warmen Ort stellen. An diesem warmen Ort muss der Teig nun fuer mindestens 12 Stunden gehen. Laenger ist kein Problem. Meine Teige gehen meistens 14 bis 16 Stunden. Je nachdem wann ich den Teig abends angesetzt habe.

Nach dem Gehen.

Nach dem Gehen.

Nach dem Zusammenruehren.

Nach dem Zusammenruehren.

Nach dem ausgiebigen Gehen, kommt nun das Falten. Dafuer den Teig auf eine bemehlte Arbeitsflaeche umbetten. Der Teig ist etwas klebrig, aber das ist voellig normal.

Den Teig 4 Mal falten – von recht nach links, von links nach rechts, von unten nach oben und von oben nach unten. Das bedeutet, einfach das jeweilige Ende nehmen und zur Mitte ziehen. Dort dann einfach „ablegen“.

Mit der „Faltnaht“ nach unten auf Backpapier legen, etwas Mehl auf den Teig geben und mindestens 2 weitere Stunden abgedeckt gehen lassen.

Abgedeckt 2 weitere Stunden gehen lassen.

Abgedeckt 2 weitere Stunden gehen lassen.

Nach dem Falten.

Nach dem Falten.

Den Backofen zusammen mit dem Topf auf 250 Grad vorheizen (ungefaehr 20 Minuten bevor die Gehzeit endet).

Sobald der Ofen die Temperatur erreicht hat, den Topf herausnehmen und den Teig, zusammen mit dem Backpapier, in den Topf legen.

Den Teig etwas einschneiden und die restlichen Sonnenblumenkerne darauf verteilen. Aber Vorsicht, der Topf ist verdammt heiss!

Mit geschlossenem Deckel 30 Minuten backen. Danach den Deckel abnehmen und weitere 15 Minuten backen. Keine Sorge, die Sonnenblumenkerne verbrennen nicht. Wer aber die Kruste nicht ganz so knusprig mag, schaltet die Hitze auf 200 bis 220 Grad runter.

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Vor dem Backen.

Nach dem Backen.

Nach dem Backen.

Nach 45 Minuten ist das Brot im Topf fertig gebacken und duftet sehr, sehr lecker.

Auf einem Gitterrost etwas auskuehlen lassen und am besten noch lauwarm die erste Scheibe geniessen.

Das Backpapier laesst sich uebrigens problemlos entfernen.

IMG_8549Und waehrend es hier noch immer wie in einer Baeckerei duftet, schneide ich mir noch eine weitere Scheibe ab 😉

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Guten Appetit!

Ein Brot zum Verlieben mit Rosmarin und Knoblauch

Und das Beste daran…ohne kraftaufwaendiges Kneten, yeah.

Rosemary-garlic-no-knead-bread in cast iron pot

Rosemary-garlic-no-knead-bread in cast iron pot

Der ganze Hype um das Brotbacken ohne Kneten im Topf ist komplett an mir vorbeigegangen. Seit vielen Jahren gibt es diese Rezepte im Internet, aber irgendwie habe ich sie erst jetzt entdeckt. Nun habe ich aber Blut geleckt und so bin sofort zu I*K*E*A geeilt, um mir den passenden gusseisernen Topf zu kaufen. Die Investition hat sich aber gelohnt, denn von nun an wird woechentlich mindestens einmal Brot im Topf gebacken 😉

Wer sich der Technik des Brotbackens ohne Kneten noch ein wenig intensiver widmen moechte, dem empfehle ich dieses Video:

Entdeckt habe ich das *Rezept* bei Gesche von „reine Topfsache“ und ich habe es auch fast 1:1 uebernommen. Lediglich die Zitrone habe ich weggelassen.

Mit nur wenigen Zutaten und minimalem Aufwand entsteht so ein Brot, dass einfach nur unglaublich gut schmeckt.

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Guten Appetit