Kategorie-Archive: Suesses mit Obst

Blueberry Tea Cake

Ab und an lasse ich doch mal die Erdbeeren links liegen und experimentiere mit anderem Obst. Das faellt mir zwar nicht ganz leicht, aber manchmal muss tatsaechlich auch ein wenig Abwechslung auf den Kuchenteller 😉 Und fuer diese kleinen Gluecklichmacher lohnt sich das Fremdgehenbacken auf jeden Fall!

Diese Kuchen habe ich uebrigens mit „Organic self raising whole wheat flour“ gebacken, also ein mit Backpulver bereits vorgemischtes Weizen-Vollkornmehl. Wer das nicht kennt oder nicht zu kaufen bekommt, fuegt bitte noch mindestens einen halben Teeloeffel Backpulver hinzu.

20140801_201432_AndroidZutaten
Fuer 6 Mini-Kuchen mit jeweils einem Durchmesser von 8 cm

Teig
60 g Butter
80 g Zucker
150 g Self raising whole wheat flour (siehe oben – gibt es das in der deutschen Sprache?)
[Weizenmehl ohne Vollkorn funktioniert ebenfalls sehr gut]
1 Ei
125 g saure Sahne (light)
1 TL Zitronensaft
150 g Blaubeeren, gefroren

Topping
2 TL Puderzucker
30 g Walnuesse, gehackt

Zubereitung

Butter, Zucker und Ei mit der Kuechenmaschine mixen. Danach die saure Sahne mit einem Loeffel unterheben.

Das Mehl dazu sieben und mit dem Loeffel gut vermischen.

Den Zitronensaft unterruehren.

20140801_191830_AndroidDen Teig in die Formen fuellen. Falls Ihr keine Silikonfoermchen nutzt, bitte vorher einfetten.

Die Blaubeeren auf dem Teig verteilen und leicht andruecken.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 50 bis 55 Minuten backen. Wenn die Kuchen leicht braun werden, dann sind sie genau richtig. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Bitte einfach testen (Staebchenprobe).

Nach dem Backen die Kuchen aus dem Ofen nehmen, aber noch 10 bis 15 Minuten in den Foermchen belassen. Danach auf einem Kuchengitter vollstaendig auskuehlen lassen.

Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen und mit gehackten Walnuessen dekorieren.

Am besten schmecken die Kuechlein am Backteig.

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Guten Appetit!

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What you need
Serves 6

Mixture
60 g Butter
80 g Zucker
150 g Self raising (whole) wheat flour
1 Egg
125 g Sour creme (light)
1 tsp Lemon juice
150 g Blueberries, frozen

Topping
2 tsp Icing sugar
30 g Walnuts, chopped

How to make it

Combine butter, sugar and egg, using an electric mixer. Stir in sour cream with a spoon.

Stir flour into that mixture with a spoon.

Fold through lemon juice.

Spoon mixture into a silicon pan. Sprinkle with frozen blueberries and lightly press into mixture.

Preheat oven to 180 degrees celsius and bake for 50 bis 55 minutes until light golden and cooked through when tested with a skewer or toothpick.

Cool in pan for 10 to 15 minutes. Remove to cooling rack.

Dust with icing sugar, shopped walnuts and serve.

Enjoy!

(Birthday) Strawberry Cheesecake

Dear Mary Ann,

This recipe is especially for you 🙂

What you need
Springform pan 23cm diameter (or smaller)

Base
200 g Chocolate biscuits crumbs
100 g Butter

Filling
250 g Philadelphia block cream cheese, room temperature
100 g Caster sugar
1 tsp Vanilla sugar
300 ml Light cream
2 tsp (8 g) Gelatine powder, dissolved in 2 tbsp hot water
250 g Strawberries, sliced

Decoration
250 g Strawberries
handful Cherries

How to make it

Combine the biscuit crumbs and butter. Press into the base of a springform pan (only the bottom needs to be covered in baking paper). Chill.

Beat the creme cheese, sugar and vanilla sugar with an electric mixer until smooth.

Add the unwhipped cream to the cheese/sugar mixture until everything is perfectly combined.

Beat in gelatine mixture until smooth.

20140728_145939Then stir slightly through the sliced strawberries with a spoon.

Pour the mixture over the prepared base.

Chill in fridge for at least 2 hours or longer until set.

Just before serving decorate the cake with a drizzle of strawberry sauce (4 to 8 strawberries in a blender- depends on how much sauce you want to put on) and some fresh strawberries and cherries.

20140729_065037For a different look and a slightly different taste combine strawberries with some fruit juice in a food processor. Stir that through the cream cheese mix instead of sliced fruits.

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Certainly you can use any fruits you like!

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Enjoy!

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Marmor-Kirsch-Kuchen, perfekt fuer jede Sonntagstafel

Neulich lachte mich ein Glas Sauerkirschen an, das unbedingt verarbeitet werden wollte. Nichts leichter als das 😉

20140412_203759_1Zutaten

Fuer eine Springform mit 21 cm (max. 22 cm) Durchmesser

100 g Butter
2 Eier
80 g Zucker
150 g Weizen(Vollkorn)Mehl
1/2 TL Backpulver
2 TL Back-Kakao
1  Glas Kirschen (mind. 600 g)

Optional: Puderzucker und Kuvertuere zum Dekorieren

Zubereitung

Dauer ca. 1 Stunde inkl. Backzeit

Die Kirschen in einem Sieb gut abtropfen lossen.

Die Butter in einem Topf schmelzen und dann mit dem Zucker schaumig ruehren. Falls die Butter noch sehr warm sein sollte, etwas abkuehlen lassen. Dann die Eier dazu geben und alles gut verruehren.

Mehl und Backpulver mischen und zu der Butter/Zucker/Eimischung sieben. Wieder alles gut miteinander verruehren.

Tipp: Sollte der Teig zu zaehfluessig sein, insbesondere bei der Verwendung von Vollkornmehl, dann einfach etwas Wasser (3-4 EL) dazugeben.

Die Haelfte des Teiges in eine zweite Schuessel fuellen und darin den Kakao untermischen. Sollte das Kakaopulver sehr klumpig sein, dann besser in den Teig sieben.

Ueber den Boden der Springform Backpapier spannen, den Rand buttern und mit etwas Mehl bestaeuben.

Abwechselnd hellen und dunklen Teig als Boden verteilen. Etwas Teig zurueckbehalten, um ihn spaeter als duenne Decke ueber den Kirschen zu geben. Solltet Ihr das Gefuehl haben, dass der Teig nicht reicht -> lasst Euch nicht taeuschen. Der Teig geht beim Backen gut auf.

Die gut abgetropften Kirschen auf den Teig geben, gleichmaessig verteilen und etwas eindruecken.

Den restlichen Teig auf den Kirschen verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 40 bis 45 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Bitte einfach testen (Staebchenprobe).

Nach dem Backen den Kuchen noch 10 bis 15 Minuten in der Form belassen. Danach Rand und Boden entfernen. Am Besten funktioniert das uebrigens mit einem grossen, flachen Teller oder einem runden Pizzablech. Den Teller/das Blech auf die Springform legen (den Kuchen somit verdecken). Beides zeitgleich umdrehen, so dass der Teller nun unter der Form ist und Ihr direkt auf den Boden der Form schaut. Den Rand loesen und danach den Boden mit Backpapier entfernen. Bitte unbedingt Handschuhe verwenden, denn trotz 10 – 15 Minuten vorheriger Abkuehlung sind Kuchen und Form noch immer heiss.
Der Kuchen liegt nun verkehrt herum auf dem Teller. Das Kuchengitter auf den Kuchen legen und wieder beides zeitgleich umdrehen, et voilà.

Den Kuchen nun auf dem Gitter vollstaendig auskuehlen lassen.

Vor dem Servieren eventuell noch mit Puderzucker bestaeuben und/oder mit Schokolade verzieren – je nach Geschmack.

IMG_8654_1Lasst es Euch schmecken und probiert unbedingt noch ein zweites Stueck 😉

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Guten Appetit!

„Petit Citrons-Romari-Gâteaux“ Ein kulinarischer Ausflug in die franzoesische Provence

Ich musste erst einmal die franzoesische Uebersetzung fuer Rosmarin nachschlagen 😉

Diese kleinen Zitronen-Rosmarin-Kuchen sind eine wahre Geschmacksexplosion, versprochen!

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Von einer Lammkeule hatte ich noch frischen Rosmarin uebrig. Ausserdem jede Menge Bio-Zitronen aus eigener Ernte und so kam ich auf die Idee, beides miteinander zu kombinieren.

Rosmarin in einem Kuchen mag „falsch“ klingen, aber ich kann bestaetigen, dass es einfach nur koestlich ist. Ich glaube sogar, DAS wird mein neuer Lieblingskuchen. Und das aus meinem Munde!! Ich stehe doch normalerweise nur auf Schokolade.

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Das Rezept ist angelehnt an meine *Berry Friands*. Aber Friands beinhalten immer gemahlene Mandeln. Insofern sind das hier falsche Friands, blinde Passagiere sozusagen 😉

Zutaten Teig

Fuer 6 petit Gâteaux

125 g Butter
100 g Zucker
2 Eier
125 g (Weiss)Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Bio Zitrone, Saft & Schale
1 TL (1 g) frischer Rosmarin, gehackt
1 Prise Salz

Zusaetzlich noch etwas Butter und Mehl zur Vorbereitung der Backform.

Zutaten Topping

80 g Puderzucker
1 TL Limonensaft (alternativ Zitronensaft)
5 g Pistazien, gehackt

Zubereitung

Dauer inkl. Backzeit ca. 45 Minuten

Die Butter in einem Topf schmelzen.

Geschmolzene Butter, Zucker, Eier und Salz in einer Schuessel mit einem Schneebesen leicht schaumig schlagen.

Mehl und Backpulver mischen und in die Butter/Zucker/Eimischung sieben. Alles gut verruehren, so dass ein gleichmaessiger Teig entsteht.

Die geraspelte Zitronenschale und den Zitronensaft hinzufuegen und wieder alles gut verruehren.

Zum Schluss den kleingehackten, frischen Rosmarin unterheben. Wer sich nicht sicher mit dieser Kombination ist, sollte nur einen 1/2 TL Rosmarin zugeben.

Nun noch die kleinen Backformen buttern und leicht bemehlen. Ihr koennt jede beliebe kleine Form verwenden. Ich hatte mich dieses Mal fuer die schlichten runden Muffinformen entschieden.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad zwischen 20 bis 25 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofen und Menge des Teiges variieren. Bitte einfach testen (Staebchenprobe). Meine kleinen Kuchen waren nach exakt 22 Minuten perfekt.

Nach dem Backen die Kuchen noch fuer 5 bis 10 Minuten in der Form ruhen lassen und dann stuerzen. Auf einem Kuchengitter auskuehlen lassen.

Puderzucker und Limonensaft zu einer gleichmaessigen, zaehfluessigen Masse verruehren. Limonensaft deshalb, weil er noch einen Ticken saurer als Zitroensaft ist. Das gibt dem Puderzucker-Topping genau den richtigen Kick. Auf den Kuechlein verteilen – eher sparsam, da die Mischung doch eher suess als sauer ist.

Zum Schluss mit den gehackten Pistazien dekorieren. Fertig.

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Der Hauch Rosemarin verleiht diesen Kuechlein das gewisse Etwas. Die Saeure der Zitrone macht sie fruchtig frisch. Die perfekte Kombination!

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Diese Kombination gibt es hier jetzt in jedem Fall oefter. Als Geschmackvariation kann man das Rosmarin auch einfach mal weglassen und bekommt so einen wunderbar puren Zitronenkuchen.

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Bon Appetit!

 

Heisse Fruechtchen mit Baiser unter der Haube

Neulich sass ich im Wartezimmer einer Arztpraxis und blaetterte in einer Zeitschrift mit „Healthier recipes for the FAMILY“. Ein Rezept hatte es mir ganz besonders angetan, naemlich „Berry Apple Meringue Pots“. Suess und gesund…das musste ich unbedingt testen.

IMG_8539IMG_8540Wieder Zuhause angekommen, ging es noch am gleichen Abend an die Arbeit. So nach dem Motto: „Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“ 😉

Zutaten

Fuer 2 Portion

Fruechte
180 g gefrorene Fruechte
2 TL Wasser
1 /2 TL Honig (Wer es suesser mag nimmt mehr.)
1 /2 TL Bourbon Vanille (alternativ Vanillezucker)
1 TL Honig

Haube
1 Eiweiss
1 TL Honig

Als Honig eignet sich zum Kochen und Backen hervorragen „Akazienhonig“, denn der ist geschmacksneutral.

Der Honig kann natuerlich auch durch Zucker ersetzt werden.

Zubereitung

Dauer ca. 20 Minuten inkl. Backzeit

Die Fruechte zusammen mit Wasser und Honig in einem Topf langsam zum Koechen bringen und dann sofort die Flamme herunterdrehen. Fuer 3-4 Minuten koecheln lassen. So wenig wie moeglich umruehren, dann bleiben die Fruechte ganz.

Den Topf von Herd nehmen und die Vanille vorsichtig untermischen. Wer Vanillezucker verwendet, sollte diesen bereits am Anfang mit dazugeben und mit koecheln lassen. Das heisse Obst in feuerfeste Formen umschuetten und zur Seite stellen.

Das Eiweiss steif schlagen. Zu dem steifen Eiweiss langsam den Honig dazugeben und waehrend dessen weiter schlagen. Die Konsistenz sollte dickfluessig sein.

Das geschlagene Eiwiess zu gleichen Teilen auf die Fruechte verteilen und ab damit in den Backofen.

Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad 7 bis 10 Minuten backen, bis sich das Eiweiss leicht braun verfaerbt. Achtung, unbdingt zwischendurch immer mal wieder den Grad der Braeune ueberprufen. Im Original Rezept sollten die Fruechtchen mit Haube bei 220 Grad gebacken werden. Bei dieser Temperatur wurde das Eiweiss bereits nach 4 Minuten richtig braun, war allerdings innen noch nicht durch. Daher wuerde ich auf jeden Fall eine niedrige Temperatur empfehlen.

Sobald die Baiserhauben fertig gebacken sind, die Formen aus dem Ofen nehmen und direkt das luftig leichte Dessert servieren.

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Guten Appetit!

Chia Chocolate Pudding

Wie versprochen, verewigt sich heute der Chia Schoko Pudding auf diesem Blog. Das Rezept ist im Prinzip das gleiche wie *hier*. Nur das die Vanille gegen etwas mehr Schokolade getauscht wird.

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Zutaten

Fuer 1 Portion

2 TL (8 g) Chia Samen
125 g Kokosmilch
1 TL (Back)Kakao
1 Prise Salz
1 TL Honig
(Akazienhonig eignet sich hervorragend, da er geschmacksneutral ist.)

Zusaetzlich etwas Obst und/oder Nuesse bzw. Mandeln als Deko

Zubereitung

Dauer: Keine 5 Minuten plus Wartezeit im Kuehlschrank

Samen, Kokosmilch, Kakao und Salz in einer Tasse verruehren und fuer mindestens eine Stunde in den Kuehlschrank stellen. Waehrend dieser Zeit immer mal wieder umruehren. Die Samen quellen nun auf und damit sich keine Kluempchen bilden, muessen sie ab und an umgeruehrt werden. Noch besser ist es, die Samen fuer einige Stunden quellen zu lassen. Aber wer die Zeit nicht hat, dem reicht die eine Stunde.

Kurz bevor das Dessert serviert wird, den Honig dazugeben und gut verruehren. Achtung, wer Trinkkakao verwendet, sollte mit dem Honig vorsichtig sein. Vor der Zugabe unbedingt probieren, ob es eventuell schon suess genug ist.

In ein Glas oder Schale umfuellen und nach Belieben mit Obst und Nuessen oder geroesteten Madelblaettchen dekorieren.

IMG_8508Irgendwie kam mir die Konsistenz fluessiger vor, als bei der *Vanille Variante*. Beim naechsten Mal wuerde ich daher den Kakao erst spaeter dazu mischen, naemlich zusammen mit dem Honig.

IMG_8510Mein geschmacklicher Favorit ist der *Chia Vanille Pudding*. Optisch gefaellt mir allerdings die Schoko Variante besser.

Und weil wir gerade ein „Trocken-Gewitter“ hatten, musste ich mir das Spektakel der vielen Blitze von der Terrasse aus anschauen und dabei habe ich genuesslich geschlemmt 😉

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Guten Appetit!

Chia Pudding mit Vanillegeschmack

Ich gebe zu, bis vor einigen Wochen kannte ich Chia Samen ueberhaupt nicht. Chia, was ist das? Ein vergessenes, aber gluecklicherweise wiederentdecktes Lebensmittel – wurde ich aufgeklaert 😉

Das Netz ist voll mit Informationen ueber Chia Samen. Dennoch moechte ich Euch diese eine Seite *9 Gruende, regelmaessig Chia Samen zu essen* nicht vorenthalten.

20140306_173709Sicherlich mag nicht jeder Chia. Die Konsistenz erinnert ein wenig an Sago. Wer sich aber etwas Gutes tun moechte, dem kann ich diese Samen nur empfehlen.

IMG_8493Chia Samen koennen vielfaeltig verwendet werden. Im Dessert gefallen sie mir jedoch am Besten 😉 Und das Allerbeste, die Zubereitung ist kinderleicht, versprochen!

Zutaten

Fuer 1 Portion

2 TL (8 g) Chia Samen
125 g Kokosmilch
1 /2 TL Bourbon Vanille
1 Prise Salz
1 TL Honig
(Akazienhonig eignet sich hervorragend, da er geschmacksneutral ist.)

Zusaetzlich etwas Obst und/oder Nuesse bzw. Mandeln als Deko

Zubereitung

Dauer: Keine 5 Minuten plus Wartezeit im Kuehlschrank

Samen, Kokosmilch, Vanille und Salz in einer Tasse verruehren und fuer mindestens eine Stunde in den Kuehlschrank stellen. Waehrend dieser Zeit immer mal wieder umruehren. Die Samen quellen nun auf und damit sich keine Kluempchen bilden, muessen sie ab und an umgeruehrt werden. Noch besser ist es, die Samen fuer einige Stunden quellen zu lassen. Aber wer die Zeit nicht hat, dem reicht die eine Stunde.

Kurz bevor das Dessert serviert wird, den Honig dazugeben und gut verruehren.

In ein Glas oder Schale umfuellen und nach Belieben mit Obst und Nuessen oder geroesteten Madelblaettchen dekorieren. Fertig!

IMG_8502Ich habe die Samen auch schon in Kokoswasser und in purem Wasser eingeweicht, aber beides hat mich nicht ueberzeugt. Ausserdem brauche ich immer etwas Honig. Ohne schmecken die Chia Samen fuer mich ziemlich langweilg. Sojamilch eignet sich ebenfalls. Ich bin allerdings so gar kein Sojamilch Fan.

IMG_8487Die Idee stammt von Elsie & Emma.

Morgen gibt es dann die schokoladige Variante.

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Guten Appetit!

Genial einfach UND anspruchsvoll schoen!

Klingt nach Widerspruch? Ist es aber ganz und gar nicht.

Dieses Dessert ist so wandelbar, einfach in der Zubereitung und dabei trotzdem so huebsch anzusehen. Eure Gaeste werden Euch mit Ahhhs und Ohhhs nur so ueberschuetten!

IMG_8414Bei diesem Dessert sind Euren kreativen Ideen keine Grenzen gesetzt. Es funktioniert mit zwei Schichten, aber auch mit 3 oder 4. Allerdings muesst Ihr dafuer viel Zeit einplanen, denn z.B. Goetterspeise benoetigt schon einige Zeit bis sie wirklich fest ist.

Ich hatte mich fuer 2 Schichten entschieden – zuckerfreie Goetterspeise mit verschieden Fruechten und Vanille Joghurt. Genauso gut eignen sich aber auch Frischkaese Cremes, Sahne, Eis oder Sorbet.

Die erste Schicht einfuellen und in Schraeglage fest werden lassen. Dafuer kann ich Muffin- und Kastenformen sehr empfehlen, sofern die Glaeser nicht allzu gross und schwer ist. Ich Idiot habe Rotweinglaeser verwendet. Nicht nur, dass wir uns nach dieser Elefantenportion fuer Stunden nicht mehr bewegen konnten. Vorher kam noch erschwerend hinzu, dass keine meiner Formen diese schweren Glaeser halten konnte. Nach einigen Versuchen hat dann aber eine Schuessel diesen Job hervorragend uebernommen.

IMG_8404Die Farbkombination und der Inhalt koennen immer unterschiedlich sein. Somit kann dieses Dessert jedes Mal anders beeindrucken, sowohl optisch als auch geschmacklich.

IMG_8409~ ~ ~

Guten Appetit!

Birnen-Pfirsich-Kuchen mal etwas anders

„Mal etwas anders“ bedeutet ohne Ei und mit Vollkornmehl gebacken.

Klingt nicht besonders lecker…hoere ich einige rufen 😉 Nunja, was soll ich sagen. Wenn so einige Blutwerte nicht mehr optimal sind und dazu die Waage stetig nach oben ausschlaegt, muss leider auf etwas verzichtet werden. Gar nicht mehr backen, kommt aber nicht in Frage. Nein, nein und nein!

Kein Ei(gelb) mehr als Zutat, am besten ueberhaupt keine tierischen Fette, kein Weissmehl und wenig bis keinen Zucker machen das Backen nicht wirklich einfacher. Aber wie heisst es so schoen: „Jeder waechst an seinen Herausforderungen“. In diesem Sinne…Packen wir es an!

An den Geschmack von Vollkornmehl, besonders in Kuchen (und Nudeln) muss man sich erst gewoehnen, aber ganz ehrlich, es ist gar nicht so schlecht!

Zutaten

Fuer eine Springform mit 22 cm Durchmesser

230 g Weizenvollkornmehl
100 g Honig
90 ml Pflanzenoel
2 EL Halbfettmilch
1 /2 TL Bourbon Vanille (alternativ das Mark einer Vanilleschote oder 1 Paeckchen Vanillezucker)
Prise Salz
2 Birnen
1 Pfirsich

Zusaetzlich etwas Magarine, Mehl und Backpapier zum Vorbereiten der Springform.

Zubereitung

Dauer inklusive Backzeit ca. 1 Stunde

Mehl in eine Schuessel sieben, mit Vanille und Salz vermischen.

Nacheinander Honig, Oel und Milch untermengen und alles gut miteinander verruehren.

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Rand mit Magarine bestreichen und leicht mit Mehl bestaeuben. Den Teig auf dem Boden der Springform verteilen und etwas andruecken.

Obst waschen, entkernen, achteln und auf den Teig legen.

Wer mag, kann nun noch ein paar Butterflocken ueber das Obst verteilen. So trocknen die Obststuecke nicht aus und sie bekommen auch einen schoenen Glanz. Da wir momentan aber leider mehr auf den gesundheitlichen Aspekt achten muessen, entfaellt die Butter bei meinem Kuchen.

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Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad 25 bis 30 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Bitte einfach testen (Staebchenprobe).

Achtung, nach 15 Minuten unbedingt Alufolie ueber die Form legen. Andernfalls wird der Teig sehr dunkel und somit hart.

Nach dem Backen den Kuchen noch ungefaehr 10 Minuten in der Springform ruhen lassen. Danach aus der Form loesen und auf einem Kuchengitter auskuehlen lassen.

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Vollkorn und ohne Ei – Obst – Kuchen

Aepfel, Nektarinen oder Aprikosen eignen sich genauso gut als Belag. Fuer Abwechslung ist also gesorgt 😉

Die Idee zu dieser gesuenderen Kuchenvariante habe ich *hier* entdeckt und entsprechend unseren Anforderungen angepasst.

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Guten Appetit!

Selbstgemachter Apfelmus mit leichter Vanillenote

Fuer ein Kuchenrezept brauche ich Apfelmus. Also nix wie los zum Supermarkt. Aber was soll ich sagen…es gab keinen Apfelmus, unglaublich! Statt Apfelmus kaufte ich somit Aepfel. Schliesslich brauche ich HEUTE Apfelmus.

Zuhause angekommen durchsuchte ich sofort das Internet. Leider gefielen mir die Rezeptvorschlaege nicht so richtig. Mal benoetigt man Apfelsaft zum Einkochen – den habe ich leider auch nicht im Haus oder ganz extravagant einen Spritzer Wein.

So schwer kann die Herstellung von Apfelmus nun wirklich nicht sein, dachte ich mir und machte mich sogleich an die Arbeit.

Zutaten

ergibt ca. 600 g Apfelmus

1 kg Aepfel
100 ml Wasser, heiss
2 TL Honig (alternativ Zucker)
1/2 Vanilleschote

Zubereitung

super einfach und unter 1 Stunde fertig

Die Aepfel schaelen, entkernen und in kleine Stuecke schneiden.

Apfelstuecke, Honig und Vanilleschote in einen Topf geben und mit heissem Wasser aufgiessen. So loest sich der Honig gut vom Loeffel. Alles zum kochen bringen. Danach sofort den Herd auf die kleinste Stufe herunterdrehen und mindestens 40 Minuten koecheln lassen.

Die Apfelstuecken sind zu diesem Zeitpunkt noch gut erkennbar, aber weich. Die Vanilleschote herausnehmen und mit einem Puerierstab alles puerieren. Fertig ist der nicht zu suesse und herrlich duftende, selbstgemachte Apfelmus.

Ich kaufe nie wieder Apfelmus!

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Pueriert den Apfelmus so wie Ihr es moegt, entweder noch mit Stueckchen die man herausschmeckt (so mag ich es am liebsten) oder zu richtigem „Brei“.

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Guten Appetit!